Eurotubi Pressfitting NEWSLETTER
 
Oktober 2013  
   
Pressfitting aus C-Stahl für Heizungsanlagen
aus unserer Technikabteilung

Das Pressfitting System Eurotubi aus C-Stahl wird vorrangig für die Installation von Heizungsanlagen eingesetzt. Im Folgenden sehen wir uns einige Eigenschaften an, die zeigen, dass das Pressfitting das ideale Verbindungssystem für diese Anwendung ist.

In allen hydraulischen Installationen für geschlossene Wasserkreisläufe in Heizungsanlagen garantiert der Einsatz von Rohrleitungen und Verbindungsstücken des Eurotubi Pressfitting Systems eine ganze Reihe von Vorteilen, besonders hinsichtlich Lebensdauer und Installationsgeschwindigkeit.
Die Rohrleitungen werde aus C-Stahl E195 Nr. 1.0034 oder E190 Nr.1.0031 oder anderen, funktionell äquivalenten Graden hergestellt und werden außen mittels elektrolytischer Verzinkung oder Heißverzinkung verkleidet.
Der Dichtring (O-Ring) besteht aus schwarzem EPDM und ist sowohl als "unverpresst undichter O-Ring" oder auf Anfrage in "Standard"-Ausführung erhältlich.


Einsatzbedingungen
  • Maximaler Betriebsdruck: 16 bar;
  • Höchstbetriebstemperatur: 120 °C;
  • die Kreisläufe müssen luftfrei betrieben werden.

Pressfittinge für Heizung


Widerstand gegen Korrosion innerhalb des Rohrs

Die Kreisläufe einer Heizungsanlage müssen geschlossen sein, es darf also kein Sauerstoff hineingelangen. Auf diese Weise wird die Korrosion innerhalb des Rohres vermieden.

Während der Füllung und des Betriebs der Anlage könnte eine kleine Menge Luft in die Anlage gelangen, die durch Betätigung der Ablassventile abgelassen werden kann. Darüber hinaus können besondere Substanzen in den Kreislauf gebracht werden (wie zum Beispiel eine 50-%ige Glykolmischung), um durch Sauerstoff verursachte Korrosion zu verhindern.

Es können auch gemischte Abschnitte im Kreislauf vorgesehen werden, zum Beispiel mit nicht eisenhaltigen Materialien wie Kupfer, Aluminium und Plastik, während der kombinierte Einsatz von Elementen aus C-Stahl und Edelstahl gut überdacht werden sollte, weil diese Lösung - ohne besondere technische Vorkehrungen - zu Bimetallkorrosion führen kann.


Widerstand gegen Korrosion an der Außenseite des Rohrs

Die elektrolytische oder Heißverzinkung der Außenseiten der C-Stahl-Komponenten garantiert nicht automatisch einen dauerhaften und wirksamen Schutz gegen Korrosion: Die Anlagen müssen auf jeden Fall durch Lackierung oder Plastikverkleidung mit Mänteln mit geschlossenen Zellen oder mit Schutzbändern isoliert werden (Filzverkleidungen sind nicht zulässig, da sie die Verdunstung von Feuchtigkeit verhindern).

Ohne eine solche Verkleidung kann der Einfluss von Feuchtigkeit, besonders in Unterputzinstallationen zu Korrosion an der Außenseite des Rohrs führen.


Verlegung der Anlagen

Die Druckprobe kann mit kaltem Wasser, Luft oder Inertgas durchgeführt werden, dabei muss die Anlage direkt nach der Abnahme auf die im Projekt vorgesehene Maximaltemperatur gebracht werden, um zu überprüfen, ob es zu Druckverlust kommt.


Der Einsatz von Rohren aus C-STAHL von Drittlieferanten

Im Sektor der Rohrleitungen aus C-Stahl für Heizungsanlagen befinden sich auf dem Markt zahlreiche preisgünstige und von der Größe passende Produktionen, doch oft mit unangemessenen Eigenschaften hinsichtlich Endbearbeitung, Toleranzwerten und funktioneller Zuverlässigkeit.

Sollten Sie Rohre von anderen Herstellern ankaufen wollen, müssen Sie sich strikt an die Vorgaben der folgenden Tabelle 15 des Technischen Handbuchs von Eurotubi Pressfitting halten. Die Rohre müssen auf jeden Fall mit den unauslöschlichen Daten versehen sein, damit Hersteller und Produktionscharge zurückverfolgt werden können.




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